yogatini BLOG. Informationen und Wissenswertes über
Yoga

  • Wissenswertes über Yoga
    • Yoga ist ein altes Philosophie-System, dass ursprünglich vor 4000 Jahren aus Indien stammt und sich im 19.  Jahrhundert nach Westen ausbreitete. Praktiziert und gelehrt werden hauptsächlich die Atem-, Meditations- und Körperübungen aus dem HATHA-YOGA.

      Das Wort Yoga bedeutet Einheit oder Harmonie. Hatha bedeutet "Kraft" oder "kraftvoll" und kann auch von den Sanskrit-Begriffen "Ha" (Sonne, männliche Energie, Aktivität) und "Tha" (Mond, weibliche Energie, Ruhe, Kontrolle) abgeleitet werden. Somit kann Yoga als Harmonisierung oder Ausgewogenheit von Körper, Geist und Emotionen beschrieben werden.

      Wenn die Energien des Körpers durch Asanas (Körperstellungen), durch Pranayama (Atemtechniken) und durch Meditation ausgeglichen werden, wird die Verbindung mit dem individuellen und universellen Bewusstsein möglich. Ziel von Yoga ist es, den ganzen Körper, bestehend aus physischer Ebene, der Astralebene (Energie, Emotion und Intellekt) und der Kausalebene zu einer harmonischen Zusammenarbeit aller Ebenen zu bringen.

      Mit Körper-, Atem- und Konzentrations-Technikentechniken wird geübt, sich komplett dem gegenwärtigen Moment hinzugeben. Seine eigenen Grenzen zu erkennen und anzunehmen und mit Geduld und Achtsamkeit an einer Verbesserung zu arbeiten. Yoga verlangt Praxis und ein ernst nehmen der eigenen Erfahrung.

      Grundsätzlich ist Yoga für jede und jeden möglich, ganz unabhängig von Alter, Konfession, körperlich und geistigen Möglichkeiten.


      Yoga wirkt auch auf der geistigen und gefühlsmäßigen Ebene, welche durch unseren oftmals hektischen Lebensstil und Leistungsdruck schnell in einem unausgewogenen Zustand sind. Yoga ist eine anerkannte und bewährte Methode, um zu einem ausgeglichenen Leben zurückzufinden. Der große Yogimeister Sivananda definierte Yoga als "...Integration und Harmonie zwischen Gedanken, Worten und Taten" - man kann auch sagen, zwischen Kopf und Herz und Hand & Fuß. Diese Harmonie entsteht durch beständiges Üben von Yoga in seiner gesamten Vielfalt, dann nimmt es Einfluss auf jeden Bereich des Lebens - den physischen oder vitalen, den mentalen, den emotionalen und den spirituellen.

      HARI OM TAT SAT

      Eine alte Weisheit sagt: Yoga ist 99% Machen und 1% Wissen ... Probieren Sie es einfach einmal selbst aus ...




  • Bevor Sie mit Yoga beginnen
    • Bevor Sie mit Yoga beginnen, bitte ich Sie die folgenden 20 Punkte zu beachten

      • Beim Yoga geht es um die Einheit von Körper, Geist und Seele. Akzeptieren Sie Ihren „Ist-Zustand“, freuen Sie sich immer über das was geht und lamentieren Sie nicht über das, was nicht geht. Der Weg ist das Ziel, freuen Sie sich und begeben Sie sich auf die Reise. Genießen Sie die Vollkommenheit und Ästhetik jeder kleinen oder großen Bewegung. Fühlen Sie die Freiheit und Zeitlosigkeit im „Hier und Jetzt“.
      • Beim Yoga-Üben geht es um Sie. Es ist völlig egal, was die Person auf der Matte neben Ihnen macht. Achten Sie auf sich selbst – auf Ihren Körper, Ihren Atem und Ihren Geist.
      • Im Yoga geht es nicht ums äußere Erscheinungsbild. Wenn Sie in einem Raum mit Spiegel üben, benutzen Sie diesen nur um Ihre Haltung zu optimieren – dann ignorieren Sie ihn wieder – lernen Sie, sich auf Ihr Körpergefühl zu verlassen.
      • Yoga ist keine passive Übungspraxis – kein „Abhängen“ in einer Übung. Ausgleich, Stabilität, Flexibilität und Entspannung ergeben sich, wenn Sie bestimmte Muskeln und Muskelketten selektiv bearbeiten, d.h. kräftigen oder entspannen – je nach dem, was der Körper gerade benötigt. Wie Sie diese Muskeln aktivieren ist eine lange, nie endende Reise. Viel Spaß dabei!
      • Im Yoga geht es vor allem darum, dass Sie wieder lernen auf Ihren Körper zu hören. Eine kleine Herausforderung kann von Zeit zu Zeit ganz gut sein. Aber bei dieser Praxis geht es nicht darum, sich übermäßig zu fordern, geben Sie Ihrem Körper Zeit und Raum, damit er sich entwickeln kann. Wir loten immer wieder unsere Grenzen aus und erweitern sie, Schritt für Schritt. Beim regelmäßigen Üben von Asanas stellt sich der Fortschritt ganz allmählich ein, Millimeter um Millimeter. Yoga ist eine Praxis – ein Weg, keine Perfektion.
      • Im Yoga geht es nicht in erster Linie darum, bestimmte Haltungen einnehmen zu können. Es kann ja durchaus Spaß machen und auch eine Inspiration sein, auf ein Ziel hin zu arbeiten, aber wenn Sie sich zu sehr anstrengen, oder zu schnell vorwärts stürmen, kommt Ihnen das nicht zugute. Lernen Sie Asanas an Ihre momentane Verfassung anpassen, üben Sie Muskelaktivierung und die „Bandhas“ (energetische „Verschlüsse“). Akzeptieren Sie die anatomische Tatsache, dass sich nicht alle Körper für alle Haltungen eignen. Wir haben alle einen unterschiedlichen Körperbau und einen unterschiedlichen Bewegungsradius. Das ermöglicht bzw. schränkt bestimmte Haltungen ein. Verfallen Sie im Yoga nicht der westlichen, resultatorientierten Denkweise: - schneller – höher – weiter. Versuchen Sie sich mit der Yogaweisheit von Sri T. Krishnamacharya anzufreunden - die Wirkung einer Asana kommt vor deren endgültiger Form – manchmal ist weniger wesentlich mehr!
      • Der Weg des Yoga steht in einem deutlichen Kontrast zu unserem westlichen Lebensstil. Wir rennen in kurzen Atemzügen vorwärts, stehen oder sitzen mit geschlossenen Hüften und verengter Brust. Yoga im Alltag anzuwenden bedeutet, unser Tempo zu verlangsamen, unseren Atem bewusster wahrzunehmen, ihn zu führen und zu lenken. Öffnen Sie Ihre Hüfte und Ihre Brust, entspannen Sie Ihren Schultergürtel und stärken Sie Ihren Rücken. Erden Sie sich und spüren Sie gleichzeitig die Verbindung durch die Füße zur Erde und durch den Scheitel zum Himmel. Eine weitere Yogaweisheit ist – der Atem führt die Bewegung. Wenn Sie zu früh eine Yogastunde für Fortgeschrittene besuchen, überfordern Sie Ihren Körper, Ihren Atem und Ihren Geist, auch wenn einige Haltungen noch so einfach zu sein scheinen. Wir könnten damit unsern Körper traumatisieren.
      • Wenn Yoga für Sie neu ist, besuchen Sie einen Anfängerkurs, oder einen Yogakurs der auch für Anfänger ausgelegt ist. Ihr Lehrer sollte qualifiziert sein, Ihnen die nötigen Anpassungen zu zeigen. Ein sehr guter und sicherer Einstieg bietet auch der Einzelunterricht. Hier ist der Yogalehrer nur für Sie da und zeigt Ihnen mit Geduld und Einfühlungsvermögen genau, worauf Sie in den Übungen achten sollten und wie Sie Übungen für sich anpassen können, damit Sie sich gut und sicher fühlen. Wenn Sie möchten, kann der qualifizierte Yogalehrer zusammen mit Ihnen ein auf Ihre Bedürfnisse angepasstes Übungsprogramm erarbeiten und aufzeichnen. Damit haben Sie auch zu Hause etwas in der Hand als Gedächtnisstütze, damit Sie für sich zu Hause mit Freude sicher üben können.
      • Videos oder Online-Unterricht sind eine sehr gute Gelegenheit, neue Haltungen, Übungsabfolgen oder Lehrer zu entdecken. Diese Medien sind aber meist ungeeignet für jemanden, der noch keinen Anfängerkurs besucht hat oder noch nie mit einem Lehrer im Einzelunterricht gearbeitet hat. Die Gefahr von Verletzungen oder längerfristigen Schäden durch unsachgemäßes üben von Yogastellungen ist größer als Sie vielleicht denken.
      • Beim Yoga-Üben geht es darum zu lernen, Ihren Körper in Raum und Zeit wahrzunehmen. Eine Umkehrhaltung einzunehmen oder gesagt zu bekommen, „richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf Bewegungen in Ihrem Rücken“, „lenken Sie Ihren Atem in diesen oder jenen Köperbereich“, mag Ihnen vielleicht seltsam vorkommen. Öffnen Sie sich im Yoga für neue Erfahrungen, schaffen Sie Raum für diesen Lernprozess.
      • Sie kennen Ihren Körper besser als jeder andere. Im Yoga (und eigentlich auch im Alltag oder im Beruf) geht es darum, dass wir lernen unsere innere Stimme wieder wahrzunehmen. Diese hilft uns unsere Grenzen zu erkennen, dann liegt es an uns sie zu akzeptieren und in Achtsamkeit unseren Körper in Raum und Zeit zu entdecken!

      • Folgende Punkte gelten insbesondere für meinen Unterricht und sind wichtig für Ihr Wohlbefinden.

      • Was geht gerade in Ihrem Körper vor? Haben Sie Verspannungen oder Schmerzen, eine Verstauchung oder Zerrung? Hatten Sie einen chirurgischen Eingriff, haben Sie künstliche Organe oder Gelenke? Sind Sie schwanger? Leiden Sie an einer chronischen Krankheit? Bitte teilen Sie mir das vor Beginn des Unterrichts mit, damit ich die Übungen bestmöglich an Ihre Bedürfnisse anpassen kann.
      • Wenn ich etwas eingehender erklären soll, fragen Sie einfach! Ich bin immer vor und nach dem Unterricht für Sie da und beantworte gerne Ihre Fragen. Wenn ich die Antwort nicht weiß, werde ich sie herausfinden!
      • Es gibt eigentlich zu jeder Haltung eine Anpassung. Wenn Sie noch nicht in der Lage sind, eine bestimmte Haltung einzunehmen, wählen Sie bitte eine abgewandelte Form! Falls Sie noch keine kennen, fragen Sie mich. Wenn Sie sich nicht die Zeit nehmen, um allmählich Raum in ihrem Körper zu schaffen, die notwendige Kraft und Stabilität aufzubauen und die Anpassungen zu üben, um schließlich den vollen Asana zu praktizieren, ist das so, als ob Sie ein Hochhaus in einer Sumpflandschaft bauen, ohne statische Berechnungen, ohne Armierung in Fundament, Wände und Decken.
      • Ich kann Ihnen Hilfsmittel anbieten, aber Ihr Körper gehört Ihnen. Wenn Sie etwas anderes brauchen oder sich etwas nicht richtig anfühlt, sagen Sie es mir bitte sofort. Wir werden sicherlich eine Lösung finden.
      • Physische Hilfsmittel wie Decken, Kissen, Yogaklötze, ein Stuhl, eine Wand oder Gurten sind äußerst hilfreiche Unterstützungen, die Ihnen helfen Yogastellungen so einzunehmen, damit sie ohne Gewalt oder übermäßige Anstrengung ausgeführt werden können. Wir zeigen mit einer solchen Anwendung Intelligenz, wir haben verstanden, dass wir in diesem Prozess keinen Schritt überspringen können, ohne uns Schaden zuzufügen. Unser Körper ist sehr intelligent, die Erinnerungsfähigkeit der Muskeln wird uns später immer wieder dahin führen, dass wir „von selbst“ an diese tieferen Stellen gelangen.
      • Haben Sie keine Angst vor Ihrem Atem! Er ist „Ihr goldener Schlüssel“, sowohl im Yoga, als auch in Ihrem Leben. Erforschen Sie ihn und hören Sie auf ihn! Dehnen Sie mit seiner Hilfe Ihren Körper und klären Sie Ihren Geist!
      • Durch Unachtsamkeit und übermäßigen Ehrgeiz beim Üben laufen Sie Gefahr, dass Sie sich auch beim Yoga-Üben verletzen können. Befolgen Sie die oben genannten Ratschläge und minimieren Sie dadurch Ihr Verletzungsrisiko.
      • Wenn Sie 2-mal wöchentlich oder öfter Yoga praktizieren oder auch wenn Sie weniger oft, dafür aber intensiver üben wollen, lohnt sich die Anschaffung einer guten Yogamatte. Üben Sie auf qualitativ hochwertigen Matten die rutschfest sind, Ihnen einen sicheren Stand, eine gute Dämpfung für Ihre Knie und Ihren Rücken bieten und frei sind von gesundheitsschädigenden chemischen Zusatzstoffen.
      • Viel Spaß! Yoga ist das Übungsfeld für Ihre persönliche körperliche und geistige Entwicklung!

  • Berichte und Studien über Yoga auch kritische Stimmen ... - YOGA wirkt !
  • Berichte und Studien über Yoga auch kritische Stimmen ... - Yoga als Therapie
  • Berichte und Studien über Yoga auch kritische Stimmen ... - Rücken
  • Berichte und Studien über Yoga auch kritische Stimmen ...
  • Berichte und Studien über Yoga auch kritische Stimmen ... - aus der Schweiz: "Yoga ist nicht gleich Yoga" und "Was ist dran am Yoga"
  • Berichte und Studien über Yoga auch kritische Stimmen ... - Faszien-Training

      Traditioneller Yoga und modernen Anatomie-Erkenntnissen

    • Dieses wirkungsvolle alte Übungssystem wird seit einigen Jahren auch wissenschaftlich aufgearbeitet. So wird nach und nach immer mehr ergründet, wie und warum Yoga wirkt.


      Seit wenigen Jahren im Gespräch und weitaus bedeutender als angenommen: Die Faszien.
      Die neuen Erkenntnisse über die Komplexität des menschlichen Körpers.
      Faszientraining - Theorie und Praxis zum Aufbau eines geschmeidig-kraftvollen Bindegewebes*3
  • Business YOGA. - Berichte und Studien
  • Yoga-Übungsstunden als Videos - für Anfänger und Mittelstufe
  • Yoga-Übungsstunden als Videos - für Fortgeschrittene
  • Übungen - Business-Yoga
  • MÄNNER und YOGA.
  • Business YOGA.
    • Yoga als Betriebliches Gesundheitsmanagement

      Gesunde und motivierte Mitarbeiter sind das Kapital eines leistungsstarken Unternehmens. Die gesundheitlichen Belastungen am Arbeitsplatz nehmen immer mehr zu, das Wohlbefinden am Arbeitsplatz nimmt ab. Es bedarf einer besonderen Strategie, um arbeitsbedingte Kosten zu senken und qualifizierte Mitarbeiter dauerhaft zu halten.

      Das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) steuert und integriert alle betrieblichen Prozesse zur Erhaltung und Förderung der Gesundheit der Beschäftigten. Im Rahmen des BGM umfasst die betriebliche Gesundheitsförderung alle gemeinsamen Maßnahmen von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Gesellschaft zur Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz (Luxemburger Deklaration 2007). Detailinformationen zum BGM (Luxemburger Deklaration 2007)

      Aktueller Bedarf


      Im DAK-Gesundheitsreport 2011 führen die Muskel-Skeletterkrankungen mit 21,7 % die Statistik der Arbeitsunfähigkeitstagen (AU-Tagen) an.

      Die häufigsten Krankheitsarten:.
      Muskel-Skelett-System: 21,7 %
      Atmungssystem:15,8 %
      Verletzungen:14,3 %
      Psychische Erkrankungen: 12,1 %


      Handlungsfelder und Präventionsprinzipien

      Im Leitfaden Prävention des GKV-Spitzenverbandes vom 27. August 2010 werden Handlungsfelder und Kriterien für die Leistungen der Krankenkassen im Bereich Primärprävention und der betrieblichen Gesundheitsförderung nach den §§ 20 und 20a SGB V festgelegt.

      Business Yoga kommt als Maßnahme der betrieblichen Gesundheitsförderung für folgende Handlungsfelder in Frage:

      Primärprävention nach § 20 Abs. 1 SGB V

        Handlungsfeld - Stressmanagement
      • Förderung von Stressbewältigungskompetenzen
      • Förderung von Entspannung

      Betriebliche Gesundheitsförderung nach § 20a SGB V

        Handlungsfeld - Psychosoziale Belastung (Stress)
      • Förderung individueller Kompetenzen zur Stressbewältigung am Arbeitsplatz
      • Gesundheitsgerechte Mitarbeiterführung



      Stressmanagement - Business Yoga

      Stress ist im modernen Berufsleben unvermeidbar. Schädlicher Dis-Stress entsteht, wenn das Gleichgewicht zwischen Aktivierung und Regenerierung von Energie dauerhaft gestört ist. Die Aktivierung erfolgt durch das sympathische Nervensystem (SNS). Für die Erholung sorgt das parasymphatische Nervensystem (PNS).

      Stressreaktion

      "Fight or Flight" erhöht körperlich-geistige Anspannung, Blutdruck, Blutzuckerspiegel, etc.

      Regenerierung

      Fehlt sie, wird "Fight or Flight" zum Dauerzustand. Die Folge sind chronische Beschwerden wie Verspannungen, Schlafstörungen, Bluthochdruck etc.

      Hatha-Yoga schafft den Ausgleich zwischen Aktivierung und Regenerierung. In Sanskrit stehen "Ha" und "Tha" für Sonne (aktiv) und Mond (regenerativ). Yogabedeutet Verbindung von Geist und Körper. Der Name Hatha-Yoga ist somit Programm. Auf Anspannung folgt Entspannung.

  • Yoga für Mensch und Tier - lustige Bilder: Der heraufschauenden und der herabschauende Hund
    • der heraufschauende Hunde (Urdhva Mukha Shvanasana):
      der herabschauende Hunde (Adho Mukha Shvanasana):

  • Yoga für Mensch und Tier - lustige Bilder: Rückbeugen
    • Rückbeuge / der Bogen (Dhanurasana) und die Kobra (Bhujangasana):
      die Heuschrecke (Shalabhasana):


  • Yoga für Mensch und Tier - lustige Bilder: Gleichgewichtsübungen
    • die Zehen greifen und ... Janushirshasana aufrecht sitzend oder als Variation vom Baum (Vrikshasana) ... schon fast der Paradiesvogel (Utthita Surya Yantrasana auch Svarga Dvidasana genannt):

  • Yoga für Mensch und Tier - lustige Bilder: der Drehsitz
    • der Drehsitz (Ardha Matsyendrasana):

      Bild: Padmakshi von yoga-vidya
  • Yoga für Mensch und Tier - lustige Bilder: Asanas für Fortgeschrittene
    • das Rad (Chakrasana), der Kopfstand (Shirshasana), der Handstand (Vrikshasana):

  • Yoga für Mensch und Tier - lustige Bilder: Bauchmuskelübung
    • das Boot (Navasana):

  • Übungs- und Asana-Anleitungen (externe Links)
  • Überblick über die Wirkungen der Yogaübungen
    • Sonnengruß

      ~~~~~~~~~~~~~~ Der Sonnengruß (sanskr.: surya namaskar) besteht aus einer Abfolge von Körperübungen, die traditionell vor oder bei Sonnenaufgang ausgeführt wird. Er kann aber natürlich zu jeder Tageszeit ausgeübt werden und ist besonders zum Aufwärmen am Anfang einer Yoga-Stunde geeignet. Die Wirbelsäule und alle Glieder werden gestreckt und gedehnt. Der ganze Körper wird aktiviert. Die Übungn werden zügig hintereinander vollzogen und mit der Ein- und Ausatmung koordiniert. Der Sonnengruß wird mit verändertem Tempo wiederholt, bis der Körper durch und durch aufgewärmt und für die weitergehende Asana-Praxis optimal vorbereitet ist.



      Vorbeugen

      ~~~~~~~~~~~~~ Viele Menschen verbringen, ob bewusst oder unbewusst, einen großen Teil ihres Tages in einer leicht vorgebeugten Haltung. Daher entsprechen Vorbeugen am ehesten der gewohnten Haltung im Alltag. Sie entstehen meist aus einem runden Rücken und sind weder dem Rücken noch dem Wohlbefinden dienlich. Korrekt ausgeführte Vorbeugen hingegen sind eine Wohltat für die Wirbelsäule. Körperlich betrachtet wird die gesamte Körperrückseite gedehnt, während die Oberschenkelvorderseite die Spannung halten. Vorbeugen schaffen Platz in der Taille, den Leisten, im Bauch und vor allem in unteren Rücken. Emotional sind Vorbeugen in erster Linie beruhigend und fördern die Fähigkeit loszulassen und sich zu entspannen. Häufig kommt es in Vorbeugen auch zu einem Blick in die Vergangenheit. Dann können verschüttete Emotionen hervortreten, die Widerstand oder den Impuls schnell herauszukommen auslösen. ... Behutsamkeit mit sich selbst und die stetige Beobachtung des Atems helfen, diese Widerstände zu überwinden und führen zur Entspannung pur.



    • Rückbeugen

      ~~~~~~~~~~~~~~ Im Gegensatz zu Vorbeugen, die im täglichen Leben häufig vorkommen, sind Rückbeugen zunächst keine natürliche Bewegung. Dabei sind sie korrekt ausgeführt eine Wohltat bei Verspannungen im Rücken und wirken dem Einsinken in der Brust entgegen. Sie sorgen so für eine gute Haltung. Physisch wird die Körpervorderseite gedehnt und die Rückseite gestärkt. Der Brustraum wird geöffnet und die Schultermuskulatur beweglicher. Rückbeugen vitalisieren den ganzen Körper und beleben das zentrale Nervensystem. Auf emotionaler Ebeene bewirken Rückbeugen eine Öffnung des Herzens und erhellen das Gemüt. Manchmal erfordern sie auch ein wenig Mut: Die Rückbeuge verhindert meist den Blick nach hinten und fordert - aber fördert auch - das Vertrauen, sich Neuem gegenüber zu öffnen.



    • Twists

      ~~~~~~~~~~~ Twists sind Rotationsbewegungen, die aus einer Drehung um die eigene Achse und um die Wirbelsäule entstehen. Die Drehung erfolgt vorwiegend aus den Brustwirbeln - die Wirbelsäule sollte hierbei lang gestreckt sein. Physiologisch betrachtet massieren und stimulieren Twists die Verdauungsorgane. Dies bewirkt eine Regulierung der Verdauung. Außerdem lösen sanfte Twists Verspannungen und neutralisieren die Wirbelsäule. Auf emotionaler Ebene vermitteln Twists das Gefühl, auch in "verdrehten" Situationen Ruhe zu entwickeln. Sie fördern die Fähigkeit, auch auf einem Raum Platz zu finden, zur Ruhe zu kommen und mit Gelassenheit durch eien Situation zu gehen.



    • Stehende Positionen

      ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Stehende Positionen dienen dazu, den Körper auf tiefer gehende Asanas vorzubereiten. Sie erzeugen Hitze und bauen Energie auf. Körperlich betrachtet stärken stehende Positionen die Fuß- und Beinmuskulatur sowie deren Gelenke. Darüber hinaus kräftigen sie de rumpfaufrichtende Muskulatur und fördern die Blutzirkulation. Sie erweitern den Atemraum und damit das Atemvolumen. Auf emotionaler Ebene fördern stehende Positionen das Empfinden der Erdung und Standfestigkeit und damit das Gefühl, "mit beiden Beinen fest im Leben zu stehen". Des Weiteren werden Ausdauer und Durchhaltevermögen gestärkt, wodurch Gefühle der Stärke, des Selbstbewusstseins und der inneren Sicherheit wachsen.



    • Arm-Balancen

      ~~~~~~~~~~~~~~~~ In Arm-Balance-Positionen wird, wie der Name vermuten lässt, der Körper in der einen oder anderen Art auf den Armen balanciert. Es gilt hierbei, den Moment zwischen Bewegung und Bewegungslosigkeit zu finden und zu halten. Dies erfordert neben Kraft und Übung vor allem Konzentration - und manchmal auch ein wenig Mut. Auf körperlicher Ebene werden Arm-, Schulter,- Rücken-, Bauch- und Beinmuskulatur gestärkt. Der gesamte Körper wird vialisiert und die Lebenskraft aktiviert. Auf emotionaler Ebene fördern sie das Konzentrationsvermögen, das bewusste Erleben des Moments und die Fähigkeit, seinen Körper und Geist auf einen Fokus auszurichten. Die Stärkung des Gleichgewichtssinns vermittelt ein Gefühl der Ausgeglichenheit. Arm-Balancen stärken das Selbstvertrauen, den man trägt sich im buchstäblichen Sinne selbst auf den Händen und das scheinbare Schweben kann ein euphorisches Gefühl der Leichtigkeit entstehen lassen.



    • Umkehrhaltungen

      ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ In Umkehrhaltungen wird die natürliche Haltung regenrecht auf den Kopf gestellt. Schultern, Kopf, Arme oder Hände werden zum Träger des eigenen Gewichts - eine wohltuende, wenn auch mitunter herausfordernde Körpererfahrung. Auf der physiologischen Ebene wird in Umkehrhaltungen die Durchblutung des ganzen Körpers aktiviert, insbesondere die des Gehirns, der Lymphen und der Drüsen. Beine, alle Organe und insbesondere das Herz werden entlastet. Manche der Umkehrhaltungen erfordern recht viel Übung, Kraft und Körperspannung. Aber die Anstrengung lohnt sich, denn Umkehrhaltungen versprechen ewige Jugend und Schönheit . Emotional vermitteln sie ein Gefühl der Stabilität und Balance, der Ruhe und Gelassenheit - auch wenn die Welt auf dem Kopf steht. Ausserdem lassen sie einen Blick auf die Dinge aus neuen Perspektiven zu. Nicht zuletzt deswegen erfordern sie auch gelegentlich den Mut, Ängste zu überwinden und sich auf Neues einzulassen.



    • Positionen zur Entspannung

      ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Wie ihr Name schon sagt, dienen diese Positionen vor allem dazu, sich zu entspannen. In erster Linie soll die Wirbelsäule entspannt bleiben, die im täglichen Leben wie auch in der Yoga-Praxis die Last des Körpers zu tragen hat, da sie, egal in welcher Haltung, stets für die Ausrichtung des Körpers zuständig ist. Körperlich bewirken Positionen zur Entspannung einen Ausgleich nach intensiven Asanas. Sie dienen aber ebenso der Tiefenentspannung des gesamten Körpers und haben eine sehr erholsame Wirkung. Der entspannte Körper ist schwer und locker zugleich und "sinkt" in den Asanas regelrecht in den Boden hinein. Auf emotionaler Ebene helfen Entspannungspositionen loszulassen. Der Geist lässt den Körper und die Gedanken los und wird leicht und unbeschwert. Sie bieten sich daher als "Ruheinseln" in der stürmischen See des täglichen Lebens an und können jederzeit eingenommen werden - nicht nur im Rahmen der Asana-Praxis, sondern auch einfach zwischendurch im Alltag machen sie Besinnung und Entspannung möglich.



  • Quellenangaben

    • *1 - Quelle: businessyogainstitut.de/business-yoga/wissenschaftliche-studien-berichte-und-forschungsergebnisse-uber-yoga/
      *2 - Quelle: yogabiz.de & yoga-vidya.de
      *3 - Quelle: meridian-academy.de
      *4 - Quelle: Online-Bericht









yogatini BLOG. Informationen und Wissenswertes über
Entspannung

  • Wissenswertes über Entspannung
    • Wisssenswertes über ENTSPANNUNG.

      Wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse

      Durch Anspannungen entstehen Blockaden... Durch Blockaden entstehen Kummer ...
      Durch Kummer entstehen Krankheiten ...
      - mit vielen Beschwerdebilder wie z.B.
      BurnOut, Übergewicht, Magenschmerzen, Rückenschmerzen, ...

      Vorbeugen ist besser als Heilen !

      Systematische und wissenschaftlich fundierte Tiefenentspannungstechniken,
      die helfen, mit Stress "entspannt" umzugehen:

      • Autogenes Training nach J.H. Schultz
      • Progressive Muskelentspannung nach E. Jacobson
      • Entspannung über das Fühlen
      • Phantasiereise
      • Laya-Yoga
      • Bodyscan
      • Yoga Nidra®
      • Meditation

      Stress ist eine natürliche Reaktion unseres Körpers und war vor allem zu Zeiten unserer Vorfahren überlebenswichtig. Geraten wir in brenzlige Situationen, schüttet unser Körper Stresshormone wie Adrenalin, Dopamin und Cortisol aus. Diese Stoffe setzen Energiereserven frei und bremsen unser Immunsystem, um uns auf eine Flucht oder einen Kampf vorzubereiten. Doch müssen wir heute längst nicht mehr mit Speeren auf die Jagd gehen oder vor einem Säbelzahntiger flüchten. Stattdessen ärgern wir uns mit Vorgesetzten herum, drängen uns hektisch durch überfüllte Straßen und versuchen Familie und Job unter einen Hut zu bekommen. Im Gegensatz zu früher bleibt dabei jedoch meist die körperliche Bewegung aus, die normalerweise dafür sorgt, dass die ausgeschütteten Stresshormone rasch wieder abgebaut werden. Mögliche Folge: Das Herz schlägt bis zum Hals, der Blutdruck steigt, Verdauung und Stoffwechsel geraten durcheinander, der Kopf brummt, Verspannungen und Schlafstörungen werden zur Regel. Das wiederum belastet Körper und Psyche – und kann auf lange Sicht krank machen.

      Regelmäßig Stress abbauen
      Richtig zu entspannen ist wichtig für unser Wohlbefinden und für unsere Gesundheit. Eine kleine Auszeit – und sei es nur wenige Minuten täglich – kann aktuelle Spannungszustände lösen und sogar chronische Verspannungen lindern. Die kurze Entspannung zwischendurch beseitigt zwar nicht die Ursache von Ärger, Termindruck und Kummer. Sie hilft aber, Abstand zu bekommen. Über den Umweg einer entspannten Haltung beruhigen sich die Symptome bisweilen sogar wie von selbst.

      Finden Sie heraus, welche Methode für Sie die richtige ist - aber bitte ohne Stress.

  • Möglichkeiten zur aktiven Entspannung
      • Entspannungskurs
        Sie erfahren mehr über Stressbewältigung, erfahren und erlernen verschiedene Kurz- und Tiefenentspannungstechniken wie progressive Muskelentspannung, Autogenes Training, Bodyscan, Phantasiereisen, ... und können so erfahren, warum es sinnvoll ist bewußt zu entspannen und mit welcher Methode das für Sie am angenehmsten umsetzbar ist.
      • Autogenes Training nach J.H. Schulz
        Das autogene Training hieß ursprünglich „konzentrative Selbstentspannung“ und ist eine leichte Form der Selbsthypnose. Dabei versetzen Sie sich durch verschiedene Techniken in einen hypnotischen Bewusstseinszustand, der anschließend durch eine Rücknahme-Übung wieder aufgehoben wird. Während des Ruhezustands teilen Sie Ihrem Bewusstsein bestimmte Botschaften mit, die im optimalen Fall zu lang anhaltender Entspannung und verbesserter Konzentration führen. Ihr Körper, der pausenlos auf Aktivität gepolt ist, wird sozusagen auf Erholung umgeschaltet.
      • Progressive Muskelentspannung nach Jacobson
        Die progressive Muskelentspannung wurde von dem amerikanischen Mediziner Edmund Jacobson entwickelt und ist eine sehr effektive Methode, um eine körperlich-seelische Wohlspannung zu fördern. Durch einen Wechsel zwischen An- und Entspannen bestimmter Muskelgruppen lernen Sie, Stress abzubauen, neue Energie zu tanken und Verspannungen zu lösen. Der Vorteil: Die Techniken lassen sich nahezu überall anwenden und wirken zudem gegen Schlafstörungen und unterstützend bei vielen körperlichen Beschwerden wie Bluthochdruck oder Kopfschmerzen.
      • Meditation
        Auch Meditation gilt als wirksames Mittel, um innere Kraftreserven gegen Stress zu mobilisieren und Achtsamkeit im täglichen Leben zu lernen. Durch Meditieren üben Sie, sich effektiv zu entspannen – und zwar nicht nur während der Meditation, sondern auch während der üblichen Stresssituationen des Alltags.
      • Massage / Selbstmassage
        Mit einer Massage werden bestehende Muskelverspannungen gelockert. Besonders empfehlenswert sind Entspannungsmassagen, die auf eine ganzheitliche Regeneration setzen. Bei der von mir angebotenen Tuina Wellnessmassage werden neben der wohltuenden körperlichen und geistigen Entspannung auch die Selbstheilungskräfte aktiviert. Natürlich ist es am schönsten, sich von einer anderen Person massieren zu lassen. Doch auch wenn das nicht möglich ist, müssen Sie nicht auf eine wohltuende Massage verzichten. Oft tun wir es unbewusst: Wir reiben uns schmerzende Stellen oder kneten den verspannten Nacken. Auch mit einer Selbstmassage können Sie die entspannende und belebende Wirkung von Berührungen ganz bewusst zu erleben.
      • Yoga
        Viele denken bei Yoga an akrobatische Verrenkungen oder schmerzhafte Gymnastik. Tatsächlich verfolgt die indische Lehre aber das Ziel, innere und äußere Balance zu erreichen – also Stress abzubauen, zu entspannen und Kraft zu tanken. "Entspannung in der Anspannung", das ist ein Ziel im Yoga. Der Weg dorthin führt in jeder Yogastunde über eine Anfangsentspannung und einer längeren Endentspannung zum Kontakt mit Gefühlen, wie Ruhe, Wohlbefinden, Muskelentspannung, Wärme und positiven Gedanken.
      • Atemtherapie
        Bei der Atemtherapie lernen Sie, Ihre Wahrnehmung für den Atemvorgang und die Signale ihres Körpers zu verbessern. Andere Sinneserfahrungen werden dabei nach und nach ausgeblendet, so dass der Körper sich entspannt. Bei den Übungen verlangsamt sich der Pulsschlag, der Blutdruck sinkt, die Spannung der Skelettmuskulatur und die Hautleitfähigkeit nehmen ab. Die Atemtherapie kann zum Beispiel bei Stress hilfreich sein – aber auch die Therapie bei Asthma, chronischer Bronchitis und Depressionen unterstützen.
      • Genießen
        Mal einen Gang runterschalten ist für das seelische Wohlbefinden und die körperliche Gesundheit überaus wichtig. Dazu gehört auch, sich mal eine Auszeit zu nehmen und bewusst zu genießen, was man sich sonst nicht gönnt. Ob es die regelmässige Yogastunde oder Entspannungs-Gruppe oder einfach ein Bad oder Spaziergang ist – sich selbst belohnen schafft intensive Momente des Abschaltens und der Erholung.
  • Affirmations-Karten für einen guten Schlaf
  • Affirmations-Karten für innere Ruhe







yogatini BLOG. Informationen und Wissenswertes über
Atem und Pranayama

  • Wissenswertes über Atem und Pranayama
    • ATEM:



      Obwohl wir zwei Nasenlöcher besitzen, getrennt durch die Nasenscheidewand, Atmen wir dennoch entweder durch das eine oder das andere Nasenloch. Selten Atmen wir durch beide Nasenlöcher gleichzeitig. Die Atmung wechselt zwischen den Nasenlöchern nach einer bestimmten Zeit, oder abhängig von der Umgebung.

      Wir Atmen meist durch das rechte Nasenloch, wenn es kalt ist, bzw. wenn es uns kalt ist. Die Atmung fließt durch das linke Nasenloch, wenn es angenehm warm ist. Die rechte Körperseite ist die heiße Körperhälfte (Sonne). Eine Atmung durch das linke Nasenloch bringt Kühlung.

      • • Rechte Körperhälfte, verdauen, ausscheiden, stimulieren, reduzieren, Sonne, Hitze.


      • • Linke Körperhälfte, Nährstoffaufnahme, aufbauen, setzen, Mond, Kälte.


      In der rechten Körperhälfte ist das Sonnen-Agni (Sonnen-Feuer) vorherrschend. In der linken Körperhälfte herrscht das Mond-Feuer vor. br />

      Dieses Wissen findet im Yoga in bestimmten Atemtechniken Verwendung. Auch im Ayurveda wird dieses Wissen eingesetzt und bestimmte Atemtechniken durch das linke oder rechte Nasenloch kann für bestimmte Krankheiten gezielt eingesetzt werden.

      Wenn Sie diese Atmung durch das linke oder rechte Nasenloch gezielt einsetzen möchten, sollten sie mit 30 Sekunden beginnen, nicht mehr. Steigern Sie diese Zeit langsam zu zwei oder drei Minuten pro Tag.

      Außerdem sollten Sie Ihren Arzt und einen erfahrenen Yoga Lehrer zu Rate ziehen.

      • Ida = Links, linke Nervenbahnen am Damm beginnend kreuzt zweimal die Wirbelsäule und endet am linken Nasenflügel, Magen, Milchdrüsen der Frau und das Herz, also die Organe, die für die Versorgung mit Nährstoffen zuständig sind.
        Nährstoffaufnahme, aufbauen, Setzen, Mond, Kälte


      • Eine Atmung durch das linke Nasenloch für eine längere Zeit hat eine kühlende Wirkung. Dickleibigkeit, zu viel Wasser im Gewebe, Muskelsteifheit können durch diese Atmung gemildert werden, laut Ayurveda. Eine Atmung durch das linke Nasenloch soll auch bei Gedankenunruhe und nervlicher Gereitztheit Milderung bringen.

      • Pingala = Rechts, rechte Nervenbahnen, enthält die Haupt-Verdauungsorgane, die Leber und den Großteil der Bauchspeicheldrüse.
        Verdauen, Ausscheiden, Stimulieren, Reduzieren, Hitze, Sonne

      • Eine Atmung durch das rechte Nasenloch hat eine wärmende Wirkung. Vielleicht achten Sie darauf, wenn ihnen im Winter einmal kalt sein sollte. Gewichtsverlust, Fieber, schlechte Verdauung und andere Krankheiten, welche Fremdkörper beinhalten sollen laut Ayurveda durch diese Atmung gemildert werden. Auch gegen Müdigkeit und Dumpfheit.








yogatini BLOG. Informationen und Wissenswertes über
Meditation

  • Wissenswertes über Meditation
    • Definition von Meditation - Was ist Meditation?

      In der Meditation geht es darum, die Gedanken zur Ruhe zu bringen. Der Zustand in der Meditation lässt sich nur schwer erklären und muss selbst erfahren werden. Er ist ähnlich dem Tiefschlaf, nur dass Körper und Geist wach sind. Meditationstechniken wurden in vielen Kulturkreisen entwickelt. Aus medizinischer Sicht sind sie sinnvoll, um Alltagsstress und Hektik abzubauen und zur inneren Ruhe zu finden.

      Meditation ist der Schlüssel für Positivität, inneren Frieden, Kreativität und Lebensfreude. Sie ist jedem geduldig Übenden zugängig. Schon 10-15 Minuten täglicher Übung erschließen die inneren Quellen ungeahnter Kraft und verhelfen dir zu Ruhe und Gleichgewicht. In dem meditativen Zustand gehen die Gehirnwellen in den sogenannten „Alpha“-Modus und du kannst dich ganz bewusst für dein höheres Selbst öffnen.

      Wir können dadurch tiefere Einblicke in das eigene Selbst erhalten. Wir sind es gewohnt ständig zu denken, ähnlich wie ein See, dessen Wellen immer in Bewegung sind. So erscheint es fast unmöglich, in uns hineinzuspüren. Erst wenn die Wellen ruhig sind, können wir tiefer hineinschauen. Das Wort "Meditation" (Sanskrit: dhyana n. "Meditation, Versenkung, Nachsinnen") kommt aus dem Lateinischen und bedeutet "Nachsinnen".

  • Leitfaden zur Meditation
    • Leitfaden für die Meditation - von Swami Vishnu-devananda

      Die folgenden praktischen Hinweise, die die grundlegenden Techniken und die Phasen der Meditation betreffen, sind vor allem für den Anfänger gedacht, jedoch auch der erfahrenste Meditierende wird sie nützlich finden.

      1. Regelmäßigkeit in Zeit, Ort und Übung sind sehr wichtig. Regelmäßigkeit bringt den Geist dazu, seine Aktivitäten möglichst rasch zu verlangsamen. Es ist schwierig, den Geist zu konzentrieren, der sofort herumspringen will, sobald man sich hinsetzt. So wie ein konditionierter Reflex eine Reaktion auf einen wiederholten äußeren Stimulus ist, so wird sich der Geist rascher niederlassen, wenn Zeit und Ort zur Gewohnheit geworden sind.
      2. Die besten Zeiten sind der frühe Morgen und die Abenddämmerung, wenn die Atmosphäre mit besonderen spirituellen Kräften geladen ist. Die beste Zeit ist Brahmamuhurta, die Stunden zwischen 4 und 6 Uhr morgens. In diesen stillen Stunden nach dem Schlaf ist der Geist klar und noch nicht bewegt von den Aktivitäten des Tages. Erfrischt und frei von weltlichen Sorgen kann er sehr leicht geformt werden, und die Konzentration wird mühelos kommen. Wenn es sich nicht einrichten lässt, zu dieser Zeit zu meditieren, wählt eine Zeit, da ihr nicht in weltliche Aktivitäten verstrickt seid und der Geist dazu bereit ist, ruhig zu werden. Regelmäßigkeit ist das Wichtigste.
      3. Versuche, einen eigenen Raum für die Meditation zu haben.Wenn das nicht möglich ist, grenze einen Teil des Raumes ab und gestattet es anderen nicht, diesen Bereich zu betreten. Dieser Bereich sollte nur zur Meditation verwendet und von anderen Schwingungen und Assoziationen freigehalten werden. Das Zentrum des Raumes sollte ein Bild oder eine Darstellung der gewählten Gottheit sein oder ein inspirierendes Bild, die Matte für die Meditation sollte davor liegen. Durch die wiederholte Meditation wird sich in dem Raum eine starke Schwingung aufbauen. Binnen sechs Monaten werden der Friede und die Reinheit der Atmosphäre spürbar, und er wird eine magnetische Aura haben. In Zeiten großer Belastung kann man sich in den Raum setzen, eine halbe Stunde lang das Mantra wiederholen und Trost und Erleichterung erfahren.
      4. Sitze in einer bequemen, festen Stellung, Wirbelsäule und Hals aufrecht, aber nicht angespannt. Das hilft, den Geist fest zu machen und fördert die Konzentration. Genauso wichtig ist es, dass sich der psychische Strom ungehindert vom unteren Ende der Wirbelsäule zum Scheitel bewegen kann. Es ist nicht notwendig, die Beine in Padmasana, die klassische Lotusstellung, zu legen. Jeder Sitz mit gekreuzten Beinen erfüllt seinen Zweck. Ein Sitz mit gekreuzten Beinen bildet eine feste Basis für den Körper und lässt die Energie, die im Inneren gehalten werden soll, anstatt sich in alle Richtungen hin zu verflüchtigen, einen Dreiecksverlauf nehmen. Metabolismus, Gehirnwellen und Atmung verlangsamen sich, wenn die Konzentration tiefer wird. Das Gesicht sollte zur Meditation nach Norden oder Osten gewendet sein, um die günstigen magnetischen Schwingungen zu nutzen.
      5. Vor dem Beginn wird dem Geist die Anweisung gegeben, für eine bestimmte Zeit ruhig zu bleiben. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft werden vergessen.
      6. Bewusst wird der Atem reguliert. Beginne mit fünf Minuten tiefer Bauchatmung, um dem Gehirn Sauerstoff zuzuführen. Dann auf ein beinahe nicht mehr wahrnehmbares Maß verlangsamen.
      7. Den Atem rhythmisch halten: 3 Sekunden einatmen, 3 Sekunden ausatmen. Das Regulieren des Atems reguliert auch den Fluss des Pranas, der Lebensenergie. Wenn ein Mantra verwendet wird, sollte es mit dem Atem koordiniert werden.
      8. Zuerst wird dem Geist erlaubt herumzuwandern. Er wird herumspringen, aber schließlich konzentriert werden, zusammen mit der Konzentration des Pranas.
      9. Der Geist darf nicht zum Ruhigsein gezwungen werden. Das würde nur zusätzliche Gedankenwellen, die die Meditation behindern, hervorrufen. Wenn der Geist ständig weiterwandert, löse man sich einfach von ihm und beobachte ihn, als handle es sich um einen Film. Er wird sich allmählich verlangsamen.
      10. Wähle einen Konzentrationspunkt, wo sich der Geist wie ein Vogel, der einen Rastplatz sucht, erholen kann, wenn er ermüdet. Menschen, die vor allem intellektuell veranlagt sind, können sich das Konzentrationsobjekt im Bereich zwischen den Augenbrauen vorstellen. Emotionaler veranlagte Menschen stellen es sich im Herzzentrum vor. Dieser Konzentrationspunkt sollte nie geändert werden.
      11. Konzentriere Dich auf ein neutrales oder erhebendes Objekt oder Symbol, dessen Bild im Konzentrationspunkt festgehalten wird. Wenn ein Mantra verwendet wird, wird es geistig wiederholt, und die Wiederholung wird mit dem Atem in Einklang gebracht. Wer kein persönliches Mantra hat, kann OM verwenden. Wer eine persönliche Gottheit bevorzugt, kann unter Mantras (Meditationstexte) nachlesen oder RAM oder SHYAM wiederholen. Wiederholen im Geist ist stärker, aber das Mantra kann auch laut wiederholt werden, wenn man zu dösen beginnt. Das Mantra wird nie geändert.
      12. Wiederholung führt zum reinen Gedanken, in dem Klangschwingung und Gedankenschwingung verschmelzen und man sich der Bedeutung nicht mehr bewusst ist. Lautes Wiederholen geht über geistiges Wiederholen zur telepathischen Sprache und von da zum reinen Gedanken. Das ist ein subtiler Zustand von transzendenter Wonne mit Dualität, wo noch das Bewusstsein von Subjekt und Objekt besteht.

      Nach langem Üben verschwindet die Dualität und man erreicht Samadhi, den überbewussten Zustand. Nicht ungeduldig werden, es dauert sehr lange. In Samadhi ruht man in einem Zustand der Wonne, in dem der Wissende, das Wissen und das Objekt des Wissens eins werden. Das ist der überbewusste Zustand, den Mystiker aller Glaubensrichtungen und Überzeugungen erreicht haben. Beginne die Meditationspraxis mit einer Dauer von zwanzig Minuten (als Anfänger reichen auch 5 Minuten) und steigere sie auf eine Stunde. Wenn der Körper von Muskelkrämpfen oder Zittern befallen wird, versuche diese zu kontrollieren und die Energie nach innen gerichtet zu halten.

  • Video - Kombinierte Mantra-Meditation für Anfänger
    • Die kombinierte Mantra-Meditation ist sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene geeignet.
      Mit der folgenden Video-Anleitung (7 Minuten) kannst du die kombinierte Mantra-Meditation jetzt gleich ausprobieren:





  • Bericht zum Thema: Meditation







yogatini BLOG. Informationen und Wissenswertes über
Chakren und vieles mehr

  • Das Chakra-System
    • Chakra heißt wörtlich „Rad“. Energiezentren sind typischerweise rund, eben wie ein Rad. Chakras werden auch als Padmas bezeichnet, als Lotos. Lotosblüten sind rund und können sich öffnen und schließen. So können auch die Chakras geöffnet und geschlossen sein. Chakras sind die Geflechte oder Zentren subtiler Lebensenergie in der Sushumna (Hauptenergiekanal innerhalb der Wirbelsäule).

      Chakren sind Bewusstseinszentren und Lagerplätze für Energiekräfte. Die entsprechenden Zentren des groben, physischen Körpers befinden sich im Rückenmark und in den Nervengeflechten. Die grobstofflichen Nerven und Geflechte haben starke Verwandtschaft mit den feinstofflichen Nadis und Chakras. Da die physischen Zentren in enger Verbindung mit den astralen stehen, haben Schwingungen, die in den physischen Zentren erzeugt werden, die gewünschte Wirkung auf die Astralzentren. Jedes Chakra verkörpert ein Stadium des Bewusstseins. Es ist ein Zentrum zartesten Erkennens und vermittelt ein bestimmtes Gefühl oder Glückseligkeit oder Freude. Es ist tatsächlich ein Lagerplatz für Energiekräfte.

      Jedes Chakra hat seine vorherrschende Charakteristik. In jedem Chakra herrscht ein bestimmter Gott und eine bestimmte Göttin. Jedes Chakra wird durch ein Tier repräsentiert, was bedeutet, dass das Chakra die Eigenschaft dieses bestimmten Tieres hat. Muladhara bis Vishuddha sind die Zentren der fünf Elemente: Erde, Wasser, Feuer, Luft, Äther. Die sieben Hauptchakras entsprechen den sieben Lokas (Ebenen, Welten), sowie den verschiedenen Körpern (Shariras) und Hüllen (Koshas). Sie können durch Meditation über eine bestimmte Farbe, durch Wiederholung eines bestimmten Bija Mantras und durch die Visualisierung eines bestimmten Symbols angeregt werden. Jedes Chakra hat eine bestimmte Anzahl von Blütenblätter. Diese repräsentieren die Nadis, die von dem Chakra ausgehen und die verschiedenen Kräfte, welche von diesem Chakra ausgehen. Diese Blütenblätter wiederum werden durch bestimmte Bija Mantras und Farben angesprochen. Wie viele Chakras gibt es? So wie es 72 000 Nadis gibt, von denen 14 beziehungsweise drei besonders wichtig sind, so gibt es sehr viele Chakras, von denen sieben für die geistig-spirituelle Entwicklung sowie für die Erweckung der Kundalini besonders bedeutsam sind. Auf jedem Energiekanal gibt es eine Vielzahl von Energiepunkten, die als kleine Chakras bezeichnet werden. Es gibt somit Hunderttausende von Chakras. An den Kreuzungen von zwei oder mehreren Nadis befinden sich etwas wichtigere Chakras.

      Marmas und Chakras

      Im Ayurveda werden 108 Energiepunkte, die so genannten Marmas, besonders erwähnt. Durch Stimulierung dieser 108 Marmas kann körperliche Gesundheit erhalten oder wiederhergestellt werden. Die Marmas entsprechen den Akupunkturpunkten der Chinesen beziehungsweise den Tsubos der Japaner. Die unten stehende Tabelle gibt einen Überblick über die sieben Haupt-Chakras und ihre Entsprechungen. Dazu folgende Bemerkungen zur Erläuterung: Sitz: Die ersten fünf Chakras sitzen in der Sushumna im Rückenmarkskanal in der Wirbelsäule. In jedem der fünf Wirbelsäulenabschnitte ist jeweils eines der Chakras. Ajna-Chakra ist in der Verlängerung der Wirbelsäule in der Mitte des Kopfes, Sahasrara am Brahmarandhra (Öffnung zu Brahman) am Scheitel. Kshetra: Die fünf mittleren Chakras strahlen nach vorne aus und haben in ihrem vorderen Energiefeld (Kshetra) von ihnen gesteuerte Neben-Chakras. Die meisten Menschen spüren die Kshetra-Chakras stärker als die Ursprungs-Chakras in der Wirbelsäule. Das unterste Chakra strahlt nach unten, das oberste Chakra nach oben aus. Die fünf mittleren Chakras steuern auch Hormondrüsen und Nervengeflechte.

      Die innere Farbe eines Chakras ist die Farbe des entsprechenden Elementes. Die äußere Farbe ist die Aura-Farbe, also die Farbe, mit der das Chakra ausstrahlt.

      Jedes Chakra steuert ein bestimmtes Element (Tattwa). Es wird aktiviert durch Rezitation des entsprechenden Bija-Mantras, Visualisierung des zugehörigen Yantras oder Vorstellung des betreffenden Tieres. Jedem Element entsprechen ein bestimmtes Sinnesorgan sowie bestimmte Charaktereigenschaften.

      Jedem Chakra wird eine bestimmte Anzahl von Blütenblättern zugeordnet. Die Blütenblätter entsprechen den Haupt-Nadis, die durch das Chakra hindurchgehen. Diese Blütenblätter haben eine bestimmte Energie, die durch eine Farbe ausgedrückt und durch Bija-Mantras geöffnet und aktiviert werden können. Jedem Chakra entsprechen bestimmte göttliche Attribute, ausgedrückt durch Gott/Göttin. Die Schöpfung wird manchmal in sieben Ebenen (Lokas) eingeteilt. Jedem Chakra entspricht eine Ebene. Den Lokas entsprechen die Shariras (Körper) und Koshas (Hüllen) des Menschen. Die Granthis, die jeweils oberhalb des betreffenden Chakras sind, repräsentieren Blockaden zwischen den wichtigsten Ebenen. Die höheren vier Chakras reflektieren die Eigenschaften des Höchsten Selbst. Die sieben Chakras entsprechen sieben Motivationskategorien, die etwas weiter gehen als die vielen Menschen vertraute Maslow’sche Bedürfnispyramide. Für „Hatha-Yoga-Insider“ ist die letzte Zeile dieser Tabelle gedacht: Da wird beschrieben, welche der klassischen Asanas welches Chakra aktiviert.

      .

  • Das Muladhara-Chakra
    • Muladhara Chakra ist das Erd- oder Wurzel-Chakra, das 1. Chakra. Es befindet sich auf Höhe des Beckenbodens, beim Mann im Perineum, bei der Frau im hinteren Teil der Scheide. Aus yogischer Sicht liefert es uns die innere Festigkeit und Gelassenheit um im Leben “unseren Mann zu stehen”. Es steht für die Fähigkeit auch unter widrigen Umständen stabil und fest in der Spur zu bleiben und stetig vorwärts zu schreiten, besseren Zeiten entgegen.

      • mula = Wurzel, Basis, Anfang, …
      • dharana = Erde, aufnehmen, fließen, unterstützen
      Es geht um das Aufnehmen der Erdenergie über unsere spirituelle Wurzel. Das, was uns Halt gibt und auch das, was unseren Anfang markiert. Von dort beginnen wir mit unserer spirituellen Entwicklung. Das Muladhara-Chakra liefert uns die Kraft und Festigkeit dafür.

      Das Muladhara-Chakra ist mit dem Erdelement verbunden. Hier geht es um Festigkeit und Stabilität. Wer ein geschwächtes Muladhara-Chakra hat, der ist nicht sonderlich stabil in seiner Persönlichkeit und oft auch in seinem Körpersystem. Zum Muladhara-Chakra gehören die Elemente unseres Körpers, die Festigkeit geben. Das sind in erster Linie die Knochen. Wenn wir Probleme mit unserer Knochenfestigkeit entwickeln, dann erschüttert das unser gesamtes Wesen. In diesen Bereich gehört z. B. die Osteoporose.

      Auch die Füße, Knöchel, Knie und Beine sind dem Muladhara-Chakra zuzuordnen. Wer Probleme mit seinen Füßen hat, steht nicht stabil auf seinen Beinen, hat einen unsicheren Gang und strahlt diese Unsicherheit in seiner Haltung und seinem gesamten Wesen aus. Wer seine Beine gar nicht mehr gebrauchen kann, benötigt in seiner Lebensführung die Unterstützung lieber Menschen, auf die er sich stützen kann. Die ihm die Beine ersetzen.

      Das Muladhara-Chakra gibt uns den Halt, die innere Festigkeit, damit wir nicht gleich aus der Bahn fliegen, wenn es stürmt. Das “aus der Bahn fliegen” bezieht sich auch darauf, dass das Erdelement, nämlich die Bahn, zu schwach ist, uns zu halten. Dazu kann man sich im übertragenen Sinne das Eisenbahngleis vorstellen, oder auch die Autobahn. Sowohl Eisen als auch Asphalt repräsentieren das Erdelement, die Festigkeit. Ohne einen ausreichend festen Untergrund haben wir keinen Halt.

      Dasselbe gilt für den Hausbau: Die früheren Häuser aus Lehm oder Holz waren vor allem dann stabil, wenn sie auf einem Steinfundament ruhten. Noch etwas später, als Steinhäuser immer beliebter wurden, waren die Häuser noch stabiler, da ganz aus Fels gebaut. Nichts hält auf dieser Welt so lange wie Fels oder Stein.

        Positiv
      • Urwüchsige Willenskraft
      • Ausgeprägter Leistungswillen
      • Hohe Belastbarkeit
      • Unermüdlichkeit
        Negativ
      • Hohes Ruhebedürfnis, Tatenlosigkeit
      • Wenig innere Ruhe, Schlafschwierigkeiten
      • Es fehlt die Kraft, Dinge zu verändern
      • Willensschwäche
      Das Muladhara-Chakra beeinflusst mit seinen Merkmalen alle darüber liegenden Chakren.






  • yogatini BLOG. Informationen und Wissenswertes über
    "Alles Mögliche"

    • Mantren, Bhajans, Kirten, ...
      • Das GAYATRI-Matra:

        OM BHUR BHUVAH SWAH
        TAT SAVITUR VARENYAM
        BHARGO DEVASYA DHIMAHI
        DHIYO YO NAH PRACHODAYAT


        "Wir meditieren über den spirituellen Glanz der entzückendsten höchsten göttlichen Wirklichkeit, der Quelle der drei Welten - der physischen, der subtilen und der kausalen. Möge dieses höchste göttliche Sein unseren Geist (Intelligenz, Verstand) erhellen, so dass wir die höchste Wahrheit erkennen."

        OM – Ursprung der Schöpfung, des Universum; Ausdruck des Absoluten; Verbindungspunkt zwischen absoluter und relativer Welt; Träger aller Daseinsebenen; Manifestation der spirituellen Kraft;
        Bhur – Erde; Erdenwelt; materielle Daseinsebene
        Bhuvah –Welt zwischen Erden- und Himmelswelt; astrale Daseinsebene
        Swah – Himmelswelt; reiner Bewußtseinszustand; kausale/göttliche Daseinsebene
        Tat – DAS; Absolute; Unendliche; Alles umfassende und alles beinhaltende
        Savitur – Schöpfer
        Varenyam – verehrungswürdig; anbetungswürdig
        Bhargo – Glanz; Ruhm; Beseitiger der Unwissenheit
        Devasya – glänzend; scheinend, strahlend
        Dhimahi – Intuition, Meditation; Schaukraft; höhere Einsicht; Wir meditieren
        Dhiyo - Intellekt; Verstehen yo nah pracodayat – Welcher unsere höhere Einsicht inspirieren möge
        Yo – Der; Wer; Welcher
        Nah – Unser
        Prachodayat – erleuchten; führen; antreiben

nach oben